Made with Xara
  Fukushima ist für manchen Schweizer bereits weit, weit weg. So für einen Alex Baur, der in der ‚Weltwoche’ vom 31. März 2011 (S. 30) unbeirrt „zehn Gründe für neue AKW“ propagiert: Grund Nummer 1: „Anders als bei fossilen Brenn- stoffen liegen die grössten Vorräte für den nuklearen Brennstoff Uran in stabilen Ländern wie Kanada oder Australien.“ Diese Aussage ist für EDAI Grund genug, sich neben anderen Uranlieferanten das „gelobte Land“ Kanada mal genauer anzusehen und die ökologischen Zusammenhänge (Baurs Begründung 6: „AKW sind umweltfreundlich“) und die Folgen atomarer Ketten- reaktionen auf Menschen und ihre Umwelt (Baurs Begründung 7: „ Die Gefahren werden überschätzt“) auf Grund der Fakten sich vor Augen zu halten. Die Schweiz ist auch atomar nur dann ein Sonderfall, wenn man die Nabelschau bis zur Perfektion betreibt und die weltweiten Verflechtungen der Atomwirtschaft ausblendet. MEHR...
Briefly
Editorial No doubt economic development does not come easy to Amerindians. First of all, it never had the overwhelming importance it has for European and white Americans – at the expense of the natural environment. But then, for a minority, it’s risky to ignore the economic rules set by the majority. Exchanges and inter- dependence are a fact, so how could dependency be completely avoided? To struggle for one’s ideals and interests is part of the game. It provides at least the possibility of more decision- making power, of greater benefits and autonomy, of keeping alive ideals and sustainable traditions. EDAI’s reason of existence is to be a supporting friend and partner in that crucial game. Today’s crisis, be it financial or climate, simply proves the struggle to be important  – not only for Amerindians, but for everybody.
Unser Standpunkt   Indianer in Kanada: Hungerstreiks, Protestmärsche und Strassenblockaden.   "Wir fordern, dass wir von der kanadischen Regierung als EINE Nation ernst genommen werden. Wir werden uns nicht mehr ignorieren lassen. Wir stehen zusammen in einer friedlichen Revolution. Dies ist unser Land, und wir werden nirgendwo anders hingehen."   Dies ist seit Ende Dezember 2012 die Meldung indianischer First Nations aus Kanada an die Regierung und an die Welt. Denn: Kanada muss endlich seiner kolonialen Geschichte ins Auge blicken, es muss die guten Beziehungen zwischen einer selbstständigen Nation und den in vielen Belangen gleichberechtigten First Nations wieder herstellen und die indianischen Rechte, die in der Verfassung in Paragraph 35 festgeschrieben sind und auf denen die Gründung des Staates Kanada basiert, respektieren. MEHR...  
 Edai All Rights Reserved EDAI Economic Development for Amerindians DEUTSCH ENGLISH
Updated May 9th 2016
Aktualisiert 2.4.2017
  Der Zürcher Oberländer meldet am 16 Juli 2014 auf Seite 27: Uran aus Kanada für AKW Gösgen Das AKW Gösgen bezieht sein Uran für die Brennstäbe künftig aus Minen in Kanada. Dies hat die Kernkraftwerk Gösgen-Dänikon AG (KKG) enschieden, nachdem eine Lieferung aus Russland nicht mehr infrage kommt. Die beiden Schweizer AKW Gösgen und Beznau waren 2010 in der Kritik gewesen, weil sie Uran aus der russischen Wieder- aufbereitungsanlage Majak bezogen hatten. Die Gegend um Majak gilt als verstrahlt. sda EDAI-Kommentar “Die Gegend gilt als verstrahlt”.  Und die Tailings in Saskatchewan, Kanada - strahlen die nicht?
Exposing the aboriginal industry Canada spends billions on its native people, yet many aboriginals remain plagued by poverty and other so-cial ills. Meanwhile, a handful of lawyers, band leaders and chiefs prosper. MORE...

Im Blick auf die

“Indianerindustrie”/

Entlarvung der

“Indianerindustrie“

Kanada gibt Milliarden von Dollars für die Ureinwohner aus, doch viele Gemeinden bleiben der Armut und anderen sozialen Problemen ausgesetzt. Eine Handvoll Anwälte und Chiefs hingegen profitieren.    MEHR... (Englisch)

EDAI Informationsplattform,

zum Beispiel STANDING ROCK

EDAI verbreitet als Informationsdrehscheibe Informationen zu india- nischen Themen und Problemen, die aus verschiedensten Quellen stammen. Dazu gehören nicht nur Themen, die Ureinwohner und Ureinwohner- innen in Nord-, Mittel- und Südamerika beim Aufbau von Wirtschafts- projekten für eine bessere materielle und kulturelle Zukunft direkt unterstützen. Denn: Der wirtschaftliche Aufbau wird sehr oft durch äussere Bedin- gungen gefördert, aber auch verhindert. Ein aktuelles Beispiel ist der Bau einer Erdöl-Pipeline, welche bei einem Leck die Wasserversorgung der Menschen in der Standing Rock Indian Reservation in Norddakota /USA gefährden würde. Die Protestbewegung der ansässigen Standing Rock and Cheyenne River Sioux dauert seit Monaten an und hat auch international bereits Wirkung entfaltet: Präsident Obama hat den Weiterbau gestoppt, doch der neue Präsident Trump will ihn wieder aufnehmen. EDAI will diesen Fall einer Bedrohung der Lebensgrundlagen eines indianischen Volkes mit allen verfügbaren Kommunikationsmitteln bekannt machen, möchte dies jedoch mit einem Link zur wichtigen Informationsquelle  OnlineReports  tun.